Top-Ergebnisse bei unserer 71. Auktion
64 % aller Lots verkauft!
Im Bereich der Spur 0 Modelleisenbahnen wurden sogar 99,8 Prozent aller Objekte zugeschlagen, im Design lag die Verkaufsquote bei beachtlichen 73 Prozent.
Beachtlich waren auch die Zuschläge im Bereich Möbel/ Einrichtungen. So erbrachte ein großer Spiegel von Jacques Gruber 4.200 €, eine Henry van de Velde zugeschriebene Garderobe erzielte 5.000 €, zwei hohe, schmiedeeiserne Art Déco Standleuchten fanden für je 4.600 € neue Besitzer und ein kleines französisches Schildpatttischchen aus dem 19. Jahrhundert entwickelte sich von 400 € auf 2.600 €.
Metalle: Bei den Objekten aus Metall erzielte ein französischer versilberter Jugendstilleuchter 2800 € (Limit 1100 €), zwei Vasen Persepoli von Sabattini steigerten sich auf 1.400 €.
Beim Schmuck waren vor allem skandinavische Entwürfe u.a. von Jensen, Rey Urban und Lapponia gefragt .
Silber: Eine besonders gute Verkaufsquote zeigte sich im Silbersektor. Ein dreiteiliges Service von Tetard Frères steigerte sich auf 4.600 €, eine Schale von Sigvard Bernadotte entwickelte sich von 750 € auf beachtliche 3800 €. Auch das große Angebot an umfangreichen Bestecken führte zu zahlreichen hohen Zuschlägen, so erbrachte das Modell Cactus nach einem Entwurf von Gundorph Albertus für Georg Jensen 5.400 €, ein Besteck von Gebhard Duve für Franz Bahner sogar 6.900 €.
Im Segment Porzellan/ Keramik sorgte eine Zsolnay-Schale mit irisierender Eosinglasur für einen beeindruckenden Zuschlag von 2.600 € (Limit 600 €), ein Wandrelief von Moissey Kogan mit weiblichem Akt endete bei 3.300 €. Eine Rosenthal Figur „Carmen“ nach einem Entwurf von Karl Himmelstoß entwickelte sich auf 2.000 €.
In der Abteilung Glas erbrachte eine kleine Lötz-Vase in Kobaltblau mit Fadendekor und aufgesetzten Nuppen ein sehr gutes Ergebnis von 4.800 €. Eine Muller, Croismare zugeschriebene Vase mit einem Dekor aus Eichenlaub und Käfern endete erst bei 3.600 €.
Kunst: Sehr breit war diesmal das Spektrum im Bereich Kunst. Zahlreiche internationale Bieter interessierten sich für die Fotografie Miles Davis von Anton Corbijn , so dass erst bei 11.000 € (Limit 2.000 €) der Hammer fiel. Ebenso engagiert zeigten sich die Telefonbieter bei den Arbeiten von Jean Miotte, die zu 8.000 € und 17.000 € den Besitzer wechselten. Den höchsten Zuschlag der Auktion erbrachte eine Papierarbeit von Sigmar Polke, die nach langem Bieten bei 32.000 € endete.
Skulptur: Bei den Skulpturen waren vor allem die Elfenbein-/ Bronzearbeiten gefragt. Filigrane weibliche Figuren von Ludwig Walther, Ernst Seger und Gérard Rigot erzielten beste Zuschläge.
Design : Eine bemerkenswert hohe Verkaufsquote von 73 Prozent erzielte der Bereich Design. Auch hier waren die Einzel-Ergebnisse sehr gut. So fand eine Rondella-Tischleuchte von Christian Dell bei 5.200 € einen neuen Besitzer, das 1923 erschienene Bauhaus-Buch vervielfachte sein Limit auf 3.600 €. Möbel und Leuchten von Panton, Colombo, Knoll, Saarinen, Jacobsen, Eames u.a. verkauften sich bestens. Absoluter Spitzenreiter war hier jedoch das Architektur zitierende Lehrstück 1, der Brückenschreibtisch von Haussmann/ Röthlisberger mit einem Zuschlag von 17.000 €.
